Bad Tölz – Maurach

Wer die Isar verstehen will kommt an Bad Tölz nicht vorbei. Ohne diesen Fluß gäbe es nicht Bad Tölz und München schon gar nicht. Erstmals urkundlich als Tolnze urkundlich 1155 erwähnt geht die Stadt auf eine römische Siedlung zurück. Die herrliche Marktstrasse war heute der Startpunkt unserer 2. Etappe auf dem Weg nach Venedig. Entlang der wunderschönen Isar Auen ging es bei herrlichem Sonnenschein und frischer Luft (es hatte die ganze Nacht geregnet) nach Lenggries. Über Wegscheid und Fleck erreichten wir den Sylvensteinsee. Die südliche Route um den See konnten wir wegen Bauarbeiten nicht fahren, so dass uns nichts anderes übrig blieb als die B 307 zu fahren. Gott sei Dank war diese Straße für den LKW Verkehr gesperrt. Insgesamt hielt sich der Verkehr an diesem Donnerstag in Grenzen. Im Achenwald an der ehemaligen Grenzstation zu Österreich machten wir eine kleine Pause zur Stärkung. Almdudler und Manner Kekse durften da nicht fehlen. Aber richtigen Kaffee gab es dort nicht, so dass wir in Achenkirch noch mal einkehren „mussten“. Eine dunkle Wolke über den Bergen mahnte aber zum Aufbruch zu den letzten 10 Kilometern nach Maurach. Einige Tropfen erfrischten uns auf den schönen Radweg entlang des Achensees. Bei unserem Hotel angekommen stürzten wir uns gleich in die Sauna und ins Schwimmbad.

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München – Bad Tölz

Pünktlich zum Glockenspiel ging es nach VenedigPünktlich mit dem  12 Uhr Glockenspiel starteten am Marienplatz zu unserer Tour 2012 nach Venedig. Der Morgen war wie üblich etwas hektisch. Bis alle Taschen eingepackt und verstaut waren, verging doch einige Zeit, so dass uns der Zug nach München direkt vor der Nase wegfuhr. Aber wie sage ich immer so schön – „kein Nachteil ohne Vorteil“ …. die Wartezeit am Bahnhof gab uns die Gelegenheit mit einer jungen Frau aus Tschechin zu unterhalten, die mit ihrem 3 Monate alten Baby einen Zwischenstopp in Pfaffenhofen hatte um bei der Wollmeise einen Kurs zu besuchen. Eigentlich nichts besonderes. Aber das die Wollmeise Weltberühmt sein soll – und das in Pfaffenhofen konnten wir so recht nicht glauben. Was es nicht alles gibt in der „Lebenswerten Stadt der Welt.“

Zurück nach München..durch das alte Rathaus fuhren wir durchs Isartor aus die Stadt über die Isar direkt zum Isarradweg Richtung Grünwald. Unterhalb von Grünwald kamen wir aus der recht anstrengenden Schotterstraße wieder auf die Hauptstrasse um den steilen Anstieg uns mit Lastwagen und PKWs zu teilen. Ein LKW Fahrer fuhr langsam hinter mir den Berg rauf ohne zu überholen. Ein junger Schnösel im BMW hupte lautstark. Grünwald hat seine eigenen Gesetze. Das spürten wir auch weiter oben im „Dorf“ wo wir mehrfach zurecht gewiesen worden doch nicht den Fußweg zu benutzen. Was wir auch selten machen..aber bei dem Verkehr. Weiter ging es durch die wunderschöne Landschaft der Pupplinger Au. Leider änderte sich das bis dahin sehr schöne Wetter, so dass wir ab Geretsried bis Bad Tölz doch ziemlich nass wurden. Unser doch relativ später Start rächte sich durch die späte Ankunft in unserer Pension. An ein schönes Abendesssen war da nicht mehr zu denken. Aber auch hier kein Nachteil….

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