Cannes – Arles

Ja auch in Südfrankreich ist es manchmal zu kalt. So machten wir uns auf den Weiterweg nach Spanien. Bis Barcelona hätten wir noch rund 600 km zu fahren gehabt. Daher  machten wir nachdem wir die A 8 verlassen hatten in Arles Station. Der historische Ortskern liegt am Ostufer der Rhone 24 km vom Mittelmeer entfernt. Arles zeigt noch sehr viel von seiner keltischen und römischen Geschichte. Also immer einen Zwischenstop wert. Wir fanden außerhalb von der Stadt auf dem Campingplatz eine Bleibe für die Nacht. Carola nahm gerne die Wegbeschreibung der Einheimischen zum Restaurant Le Jardin  de Manon entgegen wo wir mal wieder vorzüglich speisten.

Carola hat Geburtstag

Es gibt schlechtere Orte als seinen Geburtstag zu feiern. Cannes – und das noch bei Sonnenschein – ist keine schlechte Wahl. Direkt vom Campingplatz fuhren wir mit dem Bus nach Cannes um einen schönen Tag zu verbringen. Mittagessen im Astoux & Brun, danach einen Spaziergang in die alte Stadt. Genauer gesagt war Cannes ja mal ein Fischerdorf was erst im 19th Jahrhundert von französischen und ausländischen Adeligen entdeckt wurde. Heute ein „Treffpunkt der Reichen und Schönen“. Wir zählen uns sicher nur zu den Schönen 🙂

Den Abend verbrachten wir dann mit Freunden im tollen Restaurant Galerie des Arcades in Biot.

Ein Tag in Nizza

Schön wenn man überall Freunde hat. Carola pflegt das sehr. Unser Campingplatz liegt direkt zwischen Cannes und Nizza. Die Bushaltestelle ist in wenigen Minuten zu erreichen. Für drei Euro führen wir direkt ins Herz von Nizza um Simone zu treffen die seit einiger Zeit hier lebt. So konnten wir Nizza als Insider erleben. Die Gegend um Nizza war bereits vor 400. 000 Jahren vom Homo erectus besiedelt. Vor 150.000 Jahren lebten hier Neandertaler. Im Jahre 154 v. Chr. setzten sich hier die Römer fest.  Nizza hat bis heute nichts von seiner Anziehungskraft verloren. So verbrachten wir einen wundervollen Tag zwischen schlendern und schlemmen.

Kein Parkplatz in Biot

Carola wollte gerne ihre Freundin in Biot besuchen. Mit dem Wohnmobil ist das allerdings keine gute Idee. Der historische Kern konzentriert sich auf dem Gipfel eines Hügels. So trennten sich hier die „Geister“ ich machte mich auf dem Rückweg zum Campingplatz und überließ Carola den Damen in Biot. Mit dem Rad machte ich mich dann auf dem Weg nach Antibes. Obwohl Antibes einer der größten Städte an der Cote d’Azur ist hält sich der touristische Rummel in Grenzen. Antibes ist wie viele andere der Küstenorte eine griechische Gründung aus dem 4. Jahrhundert das später von den Römern übernommen wurde.

Antibes

Tanz in den Mai

Ein neues Abenteuer mit dem Wohnmobil stand heute auf der Tagesordnung. Wir hatten uns vorgenommen um 10 Uhr Richtung Süden zu fahren um unseren Urlaub in Südfrankreich zu beginnen. Es wurde dann eher ein Tanz um die nötigen Dinge die noch unbedingt an Bord müssen. Die Abfahrt verschob sich dann auf 12 Uhr. Über Lindau führen wir durch die Schweiz durch den San Berndino Tunnel in den sonnigen Süden. Dieser zeigte sich aber auch südlich der Alpen nochmal mit einem Wintereinbruch.

Am San Bernadino Tunnel

Die heutige Tagesetappe brachte uns aber dann noch bis nach Mailand wo wir auf dem Camping Platz Citta di Miliano übernachteten.