Pompeji – Sorrento

In Pompeji suchten wir uns ein Hotel nahe dem Seiteneingang von dem historischen Teil von Pompeji. Im Hotel Santa Catharina fanden wir eine strategisch gelegene Unterkunft um den Menschenmassen zu entgehen. Pünktlich mit der Eröffnung um 8.30 Uhr setzten wir unsere ersten Schritte in die 79 n. Chr. beim Vulkanausbruch des Vesuvs untergegangenen Stadt. Um diese Uhrzeit war sie noch gespenstisch leer. Als ob der Himmel immer noch traurig über das Unglück war öffnete er mit Blitz und Donner plötzlich seine Pforten. 2014_Cycling_Rom_Napoli-0463Der Eindruck von Pompeji ist schon gewaltig, es hier zu beschreiben würde Seiten füllen. Aber was haben wir eigentlich an Lebensqualität dazu gewonnen was die Römer vor 2000 Jahren schon hatten…? Um 13 Uhr war unsere Aufnahmefähigkeit am Ende und Pompeji voll mit Menschen. So stärkten wir uns mit Pizza und Pasta 2014_Cycling_Rom_Napoli-0513für unsere Weiterfahrt nach Sorrent.

Nach der ersten „Flachetappe“ stockte uns ab Vico Equense der Atem für die Schönheit der Landschaft und die Abgase der Autos. Ein hier neu gebauter Tunnel verschonte die Stadt davor und gab uns ein wenig Luft zum durchschnaufen. Danach stieg die Straße noch mal bis auf 200 Meter Seehöhe bevor der Blick und die Abfahrt auf Sorrent frei wurde. Im Hotel Cotinental fanden wir eine „würdige“ Unterkunft für die nächsten 2 Tage.

 

Portici – Pompei

Der Platten von Carola musste eine Nacht warten um dann am Morgen in einem tollen Ambiente der Villa in Augenschein genommen zu werden. Das Loch im Schlauch wurde im Badezimmer schnell gefunden. Leider nicht der Übeltäter im Mantel. So entwich nach kurzer Fahrt in Portici schon wieder die Luft. 2014_Cycling_Rom_Napoli-0395Gott sei dank kamen wir an einer kleinen Garage mit Autoreifen vorbei. Hier bekamen wir die direkte Hilfe von drei „Fachleuten“. Ein winziger brauner Glascherben  versteckt im Mantel war der Übeltäter. Mit einer Runde Kaffee war die Sache aus der Welt geschafft. Geld wollte keiner annehmen. Überhaupt trafen wir nur auf freundliche Begegnungen.  Das kann über Dreck und Glasscherben hinweg trösten. So kamen doch noch zu unserem ersten Tagesziel HERCVLANEVM.  2014_Cycling_Rom_Napoli-0401-BearbeitetLeider fanden wir hier nur verschlossene Türen vor. Der Sturm vom Vortag hatte auch hier seine Spuren hinterlassen. So fuhren wir weiter nach Pompei. Busse und Menschenmassen bevölkerten diesen historischen Ort. Über den Goethe sagte „Es ist viel Unheil in der Welt geschehen, aber wenig, das den Nachkommen so viel Freude gemacht hätte.“

 

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Neapel – Portici

2014_Cycling_Rom_Napoli-0308Der gestrige Sonntag, war nicht der Glückstag für Carola. Fast alle Geschäfte geschlossen, kein Shopping nach den Vorstellungen einer Frau. So einigten wir uns noch den halben Montag in Neapel zu bleiben und verabredeten uns zum Pizza Essen um 13.30 Uhr in der Via Tribunale. Genau um diese Zeit setzte ein fürchterlicher Sturm mit Hagel ein. Ich konnte mich noch vor der Nässe ins Lokal retten. Von dort stürzten die Wassermassen die Tribunale hinunter. Carola erreichte durchnässt das Lokal mit einiger Verspätung. Wir hatten unsere Fahrräder schon vorher im Hotel gepackt und kamen so gegen 15 Uhr Richtung Portici los. Hier auf der Hauptstrasse erwischte uns dann alles was man sich so in Neapel vorstellen kann.  Tosender Verkehr, Kopfsteinpflaster mit großen Pfützen und hupende Autos und Vespas. In Portici nach 10 Kilometern noch ein Platten in Carolas Vorderreifen. Bei einem Kaffee besprachen wir die weitere Vorgehensweise. Im Regen und tosendem Verkehr einen Reifen zu flicken macht nicht gerade spaß. Plötzlich kam Carola mit einem Neapolitanischen Engel mit Transportmöglichkeiten daher. Dieser brachte uns dann zu unserer „Villa“ www.villasangennariello.com hoch über Portici.

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Castel Volturno – Neapel

Das Hotel Al Boschetto wirkte an dieser hektischen Hauptstrasse wie ein ruhiger Pol.  Die eigene Konditorei mit all den Leckereien war an Anziehungspunkt für alle Anwohner und durchreisenden. Kaum zu glauben, hier das Zentrum des schwarzen Drogenhandels sein soll. Allerdings kamen wir auf unserer Strecke durch viele verlassende Wohnsiedlungen mit sehr vielen dunklen Gestalten. Da war es besser einen Gang höher zu schalten.  Es war sicher eine Fügung des Schicksal, das wir auf der Strecke auf Thomas trafen, eine Pfarrer aus Dortmund, mit der gleichen Leidenschaft fürs Radfahren wie wir. So konnten wir ein Stück mit „göttlichen Beistand“ fahren und gemeinsam in Pozzuoli  zu Mittag essen.  Die Mittagspause tat sehr gut, auch der gute Wein wurde beim letzten Anstieg vor Neapel sehr gut verbrannt. 2014_Cycling_Rom_Napoli-0255Danach gab bei der Abfahrt in die Bucht von Neapel kein Halten mehr. Ein grandioser Blick belohnte uns für die Mühen der letzten Kilometer. Der Vesuv gab sich allerdings schamhaft von Wolken verhüllt. Neapel empfing uns mit dem typischen Lärm eines Wochenendes.  Überall Hochzeitspaare und hupende Vespas und Autos. Die Quartiersuche gestaltete sich etwas schwiering, aber Carravaggio Hotel in Mitten der Altstadt wurden wir nach rund 50 km fündig.

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San Felice Circeo – Gaeta

Leider gibt es zwischen San Felice Circero und Terracina sehr viele private Häuser mit direkter Meeranbindung. Das hieß für uns permanenter Lärm und Gestank auf der Staatsstraße.  Die enorme Hitze zwang uns zur einer längeren Pause in Terracina.2014_Cycling_Rom_Napoli-0226 Das es auch anders gehen kann zeigte der leider nur 2 km lange Radweg in  Sperlonga. Hier ging es traumhaft in die ersten Berge mit tollen Blicken aufs Meer. Leider war der Radweg nur ein kurzer Traum und wir mussten uns bis Gaeta die Straße wieder mit sehr viel Verkehr teilen. In Gaeta fanden wir mit der Villa Irlanda, eine Traumhafte Anlage für die nächsten zwei Tage.

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Sabaudia