Day off in Padua

Unseren Stutzpunkt in Abano nutzen wir um mit den Bus nach Padua zu fahren. Padova ist einer der ältesten Städte Italiens und bekannt als Stadt des Hl. Antonius. Von dem römischen Patavium ließen die einfallenden Langobarden im Jahr 602 allerdings nicht viel übrig. Mit großen Eifer bauten die Bürger die Stadt wieder auf und machten sie zu einem wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum in Europa. Der mittelalterliche Mauerkreis und die großen Gebäude für Bürger und Mönche brachten Gelehrte aus allen Regionen nach Padua. Die berühmte Universität wurde bereits 1222 gegründet. Hier lehrte unter anderen Galilei. Einer der künstlerischen Höhepunkte schaffte Giotto mit der Scrovegni Kapelle. Eine tolle Stadt – im August allerdings ziemlich leer. Was kein Nachteil sein muss.

Vincenza – Abano

Vincenza ist eine großartige und einer der reichsten Städte Italiens. Der morgendliche Versuch das in Bildern festzuhalten schlug fehl, da Markttag war. Hunderte von super modernen Lieferwagen mit ausfahrbaren Dächern und Waren „Made in China“ verhinderten die freie Sicht auf die tollen Gebäude. Lediglich einige der Paläste von Andrea Palladio  und das Teatro Olimpico blieben verschont. Es ist das erste freistehende Theater das seit de Antike 1585 in Europa errichtet wurde. Nach einer kurzen sehenswerten Besichtigung setzten wir unsere Reise fort. Es war wieder sehr heiß. Einige Thermometer am Wegesrand zeigten 39 Grad. In der Sonnen stehen zu bleiben war „tödlich“. So kamen wir sehr schnell zu unserem Tagesziel Abano und zu einem Bad im warmen Thermenwasser. [button link=“http://connect.garmin.com/activity/208520239″ newwindow=“yes“] Streckenplan[/button]

Verona – Vicenza

Verona zu ruhig zu erleben heißt früh aufstehen. Um 7 Uhr hat man die Stadt fast für sich alleine. Auch Julia hatte noch keinen Körperkontakt von den tausenden von Touristen die jeden Tag ihre Nähe suchen. Es ist schon verwunderlich wie solch eine Liebesgeschichte Menschen anzieht. Für uns hieß es Abschied zu nehmen von der schönen Stadt. Was gar nicht so einfach war. Das Thema Radwege oder Beschilderungen kann man ab Verona getrost vergessen. Aber irgendwie schafften wir es doch in Richtung Vicenza. Die Landschaft lebt von der Autobahn E70 und wird nur beruhigt durch die Weingärten. Die Hitze bis 39 Grad und der Gegenwind machte uns schwer zu schaffen. In der Langobardenstadt Soave legten wir eine längere Mittagspause ein. Es war schon relativ spät als wir weiterfuhren mit der Erkenntnis dass wir für diese Nacht noch kein Quartier hatten. Bei Brendola hieß es noch mal alle Kräfte zu bündeln um auf 4 km 200 Höhenmeter zu überwinden. Dafür wurden wir mit einer tollen Aussicht auf Vicenza belohnt.

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Bardolino – Verona

Es viel uns ein wenig schwer Bardolino zu verlassen. Aber das Ziel Venedig im Auge fassten wir den Entschluss nach Verona zu Fahren. Die Tagesetappe war nicht all zu lang, aber durch die fortgeschrittene Zeit doch wieder sehr heiß. Entlang der Via Europa Unita ging es durch die Bardoliner Weinberge hinauf Richtung Etsch. Der neu gekaufte Radführer Veneto half wenig. Keine Radwege und keine Ausschilderungen. Zum Glück konnten wir ein Stück die Via Claudia Augusta folgen, wo unser deutscher Radführer wieder zum Einsatz kam. Nachdem wir den Etsch-Kanal erreicht hatten war es einfach der Strömung zu folgen die direkt nach Verona führte. Zweimal überquerten wir die Etsch und schon standen wir vor unserem Hotel an der Piazza Erbe. Den Abend verbrachten wir in der tollen Atmosphäre rund im die Arena di Verona.

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Day off in Bardolino

Schon die Römer haben den See besungen. Seine Bläue hatte es ihnen angetan. Warum nicht noch einen Tag bleiben und die Schönheit von Bardolino zu geniessen. Auch wir lieben Italien. Besonders die Leute zu beobachten. Was es nicht alles gibt auf dem Laufsteg der Eitelkeiten.