La Marina – Bocairent

Heute hieß es Abschied zu nehmen von der Costa Blanca. Neben der Küste wollten wir auch mal das wunderschöne Hinterland anschauen. Über Elche mit seinen tausenden von Palmen fuhren wir in die Berge und wollten noch Alcoi besichtigen. Leider gab es in dieser schönen Stadt weder Parkplätze noch einen Campingplatz. So machten wir uns in die Einsamkeit nach Bocairent. Es ist wunderschön in diesem Naturschutzgebiet in 800 Meter Seehöhe. Leider auch ein wenig kühl. So waren wir nur drei Übernachtungsgäste auf dem Camping Mariola.

Salinas de Santa Pola

Zwischen La Marina – wo unser Campingplatz liegt – und der Stadt Santa Pola liegen die Salinas de Santa Pola. Es handelt sich um ein riesiges Naturschutzgebiet mit Sümpfen und den wirtschaftlich genutzten Salinen. Fauna und Flora haben sich der Feuchtigkeit und dem hohen Salzgehalt der Gegend perfekt angepasst.

Flamingos

Eine Vielzahl von Flamingos und anderer seltenen Vogelarten haben sich in dieser Gegend angesiedelt. Nach einem preiswerten drei Gänge Menü für 10 Euro im Hostal Maruja,

Playa de Pinet

direkt am Meer gelegen, konnten wir noch die Stille der Natur genießen und den Flamingos bei der Futtersuche zuschauen. Schön das es sowas gibt.

Alicante – Alicant

View from Castillo de Santa Barbara – Alicante

Heute fuhren wir mit dem Bus vom Campingplatz nach Alicante oder wie es valencianisch lautet Alacant. Die Hafenstadt an der Costa Blanca ist mit über 300tsd Einwohnern die Hauptstadt der Provinz. Bei der Hinfahrt sind wir nur durchgefahren und waren von der Kulisse nicht gerade überzeugt. Der erste Eindruck ist nicht immer der Richtige. Heute zeigte sich Alicante von einer anderen Seite. Es gibt schöne Gassen, gute Geschäfte einen Hafen und einen Sandstrand mitten in der Stadt. Alles bewacht vom Castillo de Santa Bárbara.

Promenade Explanada de Espana – Alicante

Beliebter Ort am Abend ist die Promenade Explanada de Espana, bestehend aus 6,5 Millionen Marmorsteinen und gesäumt von Palmen.

Ab aufs Rad

Schön das wir unsere Räder immer dabei haben. So sind wir nicht fest an den Campingplatz gebunden.

Carola und Friedrich bei der Radtour nach Torrevieja

Unsere heutige Tour ging nach Torrevieja die Stadt liegt zwischen zwei Lagunen und dem Mittelmeer in einer großen Ebene. Die Lagunen sind ein Rückzugsgebiet für seltene Wasservögel. . Das Wetter zeigte sich heute von seiner besten Seite. Das Meer war tief türkis und die Luft ganz mild. Das Klima hier an der Costa Brava zählt zu dem besten was man in Europa finden kann. Unser Lunch nahmen wir in La Mata ein und kamen dort mit einem Spanier ins Gespräch der über 30 Jahre in Holland lebte und für Philipps gearbeitet hat. Nun verbringt er seinen „Lebensabend“ in Madrid und an der Costa Brava. Nach dem nettem Gespräch brauchte Carola eine Erfrischung im Meer und ich wollte mir unbedingt die Flamingos in der nahen Lagune anschauen. Ein guter Weg wie beide auf ihre Kosten kamen und wir trotzdem einen tollen Tag miteinander verbrachten.

Phoeniscopterus ruber
Parque natural de la mata-torrevieja
Himantopus

Trubel und Ruhe

Beides kann man in Spanien finden. Von der in weiten Teilen lauten Stadt Valencia führen wir weiter zur Costa Blanka nach Alicante. Dieser Ort erschlägt einen zuerst durch seine Hässlichkeit. Nichts wie durch Richtung Santa Pola. Der Ort mit seinem Fischerhafen und der Promenade ist eigentlich ganz hübsch. Leider nicht der Campingplatz dort. So fuhren wir weiter durch die großen Salinen Felder nach La Marina del Pinet. Hier fanden wir mit Hilfe unseres Garmin Camper Navi einen tollen Campingplatz.

La Marina Resort

Das La Marina Resort liegt inmitten der Natur in einem 80.000 qm großen Gelände mit 412 Stellplätzen und 90 Bungalows. In dieser Jahreszeit noch relativ leer und preisgünstig. Alles ist im Gelände vorhanden und in 500 Schritten ist man in einer tollen Dünenlandschaft und am feinsandigen Strand.

Angler in La Marina Playas de Elche