Castel Volturno – Neapel

Das Hotel Al Boschetto wirkte an dieser hektischen Hauptstrasse wie ein ruhiger Pol.  Die eigene Konditorei mit all den Leckereien war an Anziehungspunkt für alle Anwohner und durchreisenden. Kaum zu glauben, hier das Zentrum des schwarzen Drogenhandels sein soll. Allerdings kamen wir auf unserer Strecke durch viele verlassende Wohnsiedlungen mit sehr vielen dunklen Gestalten. Da war es besser einen Gang höher zu schalten.  Es war sicher eine Fügung des Schicksal, das wir auf der Strecke auf Thomas trafen, eine Pfarrer aus Dortmund, mit der gleichen Leidenschaft fürs Radfahren wie wir. So konnten wir ein Stück mit „göttlichen Beistand“ fahren und gemeinsam in Pozzuoli  zu Mittag essen.  Die Mittagspause tat sehr gut, auch der gute Wein wurde beim letzten Anstieg vor Neapel sehr gut verbrannt. 2014_Cycling_Rom_Napoli-0255Danach gab bei der Abfahrt in die Bucht von Neapel kein Halten mehr. Ein grandioser Blick belohnte uns für die Mühen der letzten Kilometer. Der Vesuv gab sich allerdings schamhaft von Wolken verhüllt. Neapel empfing uns mit dem typischen Lärm eines Wochenendes.  Überall Hochzeitspaare und hupende Vespas und Autos. Die Quartiersuche gestaltete sich etwas schwiering, aber Carravaggio Hotel in Mitten der Altstadt wurden wir nach rund 50 km fündig.

[button link=“http://connect.garmin.com/activity/520826525#“ newwindow=“yes“] Streckenplan[/button]

San Felice Circeo – Gaeta

Leider gibt es zwischen San Felice Circero und Terracina sehr viele private Häuser mit direkter Meeranbindung. Das hieß für uns permanenter Lärm und Gestank auf der Staatsstraße.  Die enorme Hitze zwang uns zur einer längeren Pause in Terracina.2014_Cycling_Rom_Napoli-0226 Das es auch anders gehen kann zeigte der leider nur 2 km lange Radweg in  Sperlonga. Hier ging es traumhaft in die ersten Berge mit tollen Blicken aufs Meer. Leider war der Radweg nur ein kurzer Traum und wir mussten uns bis Gaeta die Straße wieder mit sehr viel Verkehr teilen. In Gaeta fanden wir mit der Villa Irlanda, eine Traumhafte Anlage für die nächsten zwei Tage.

[button link=“http://connect.garmin.com/activity/518566706″ newwindow=“yes“] Streckenplan[/button]

Sabaudia

Anzio-San Felice Circeo

2014_Cycling_Rom_Napoli-0199Nach guter Nach im Hotel Approdo ging es wieder der Küste entlang über 60 km zu unserem nächsten Ziel. Ursprünglich war Terracina angedacht, aber der kleine Küstenort San Felice mit seiner Altstadt auf dem Berg gefiel uns viel besser. Direkt gegenüber dem Meer fanden wir ein Quartier  in der Pension La Conchiglia.  Teuer, einfach und nicht gut, wie wir besonders beim Frühstück feststellten. Trotz 40 eingedeckten Tischen, waren außer uns nur noch drei Gäste. Wir sollten das karge frühstück direkt neben der rauschenden Kühltheke einnehmen, obwohl es eine Terrasse mit Meerblick gab. Wir fügten uns nicht und der Wirt brachte knurrend den Kaffee auf die Terrasse.

[button link=“http://connect.garmin.com/activity/518318925″ newwindow=“yes“] Streckenplan[/button]

2014_Cycling_Rom_Napoli-0215

Ostia – Anzio

Nach dem kargem Frühstück im Keller, machten  wir uns entlang der Küstenstrasse auf unsere zweiten Etappe nach Anzio. Die Strecke führte zum großen Teil entlang der Küste.  Etwa zwei Kilometer vor Anzio konnten wir nach 46 Kilometern unser vorgebuchtes Hotel mit Meerblick beziehen. Der Abend endete im Hafen bei Walter. Der Sommelier von Romolo al Porto. Carola genoss ausgiebig ihre Lieblingsfische. Das auf dem Boden gefallene Olivenöl würde mit einem Lächeln und Salz bedeckt.[button link=“http://connect.garmin.com/activity/517204082″ newwindow=“yes“] Streckenplan[/button]

2014_Cycling_Rom_Napoli-0195

Rom – Ostia

2014_Cycling_Rom_Napoli-0170Alle Wege führen nach Rom  wie ein altes Sprichwort sagt. Viele Radwege führen nicht hinaus. Diese Erkenntnis konnten wir am ersten Tag unserer Tour häufig feststellen. Es gibt tolle zum teil neu angelegte Wege, die aber oft im Niemandsland enden. Oft an einem Parkplatz, damit die Italiener bequem mit dem Auto zur pista fahren können. Ja und wenn der Radweg endet wird es gefährlich, denn die Schnellstrassen haben keine Standstreifen. Zum Glück gab es am Pfingstsonntag kein LKW Verkehr, sodass wir doch heile bei großer Hitze nach 40 km unsere erste Etappe beenden konnten. Ostia war nicht der Hit. Lang, flach und nicht gerade gastfreundlich.

[button link=“http://connect.garmin.com/activity/516334882″ newwindow=“yes“] Streckkenplan[/button]