Attigliano – Forano 61 km (Latium)

Carola ging es heute auch noch nicht besser. Die ganze Nacht Husten raubte ihr den Schlaf. Wir überlegten die schwere Strecke nach Orte mit dem Zug zu fahren. So machten wir uns gleich auf dem Weg zum Bahnhof nach Attigliano. Leider fuhr der nächste Zug erst in mehr als einer Stunde und es gab auch keine Möglichkeit ohne Treppe zum Gleis 3 zu kommen. Da das Warten nicht Friedrichs Stärke ist entschloss er sich die Strecke doch mit dem Rad zu fahren. Dieses Vorhaben wurde bald bereut. Die ersten Kilometer entlang der Autobahn verliefen noch auf glatten Asphalt. Dann verschlechterte sich der Weg in einen vermanschten Schotterweg, der dazu noch so steil Anstieg das selbst das Schieben zur Qual wurde. Der runter tropfende Schweiß vermischte sich mit den einsetzenden Regentropfen. Bis Tenna in Pervina stieg es noch mal bis auf 250 Meter an bevor es über ein Schotterstraße wieder in Tal ging. Umbrien mit seinen freundlichen Menschen mussten wir leider in Orte hinter uns lassen. Das spürten wir schon an der schlechten Bedienung beim Mittagessen in Orte Stazione. Hoffentlich ist das kein Vorzeichen für Lativia. Da es unten im Tibertal keine Strassen in der Ebene gibt kämpften wir uns auf 207 Meter nach Stimigliano hoch2013_Cycling_Venedig_Rom-0397. Ein hübscher Ort hoch über dem Tibertal gelegen mit einer ausgestorbenen alten Stadt und einem tollen Blick über das Tal. Leider ohne irgendeine Albergo. Nach Gesprächen mit den interessierten Einwohnen erführen wir von der Pensione Belvedere in Forano. Die Beschilderung dahin war eindeutig. Eine tolle Talabfahrt sehr verlockend. Leider hatten wir nicht realisiert das es eine Verbindungsweg in der höhe gab. So gab es als Zugabe noch mal eine Klettertour von 40 auf 208 Meter. Ein sehr anstrengender Tag ging heute leider erst mit der einbrechenden Dunkelheit zu Ende.

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