Fähre nach Ischia

Einfahrt nach Ischia
Einfahrt nach Ischia

Leider fährt nur einmal pro Tag um 9.30 Uhr eine Schiff nach Ischia. Durch die Krankheit von Friedrich beschlossen wir unsere Radtour erstmal zu unterbrechen und nahmen heute am Samstag die Gelegenheit nach Ischia zu kommen. Unser Hotel Mare Blue buchten wir via Internet. Die Fahrt nach Ischia dauerte rund eine Stunde. Ein kurzer Blick nach Capri und ein wenig wehmütig was wir noch alles entlang der Amalfi Küste machen wollten, kam mit der Vernunft daher erstmal die müden Knochen und die belasteten Bronchien in Ischia zu regenerieren.

Krank in Sorrento

Leider hat Friedrich eine böse Grippe in Sorrento erwischt. Unseren Plan über den Berg nach Amalfi zu fahren haben wir dann erstmal aufgegeben. Das Hotel in Sorrento konnten wir zum Glück einigen Tag verlängern. Unser Plan ist nun Morgen die Fähre nach Ischia zu nehmen und uns dort erstmal richtig auszuruhen.

View from Sorrento

Pompeji – Sorrento

In Pompeji suchten wir uns ein Hotel nahe dem Seiteneingang von dem historischen Teil von Pompeji. Im Hotel Santa Catharina fanden wir eine strategisch gelegene Unterkunft um den Menschenmassen zu entgehen. Pünktlich mit der Eröffnung um 8.30 Uhr setzten wir unsere ersten Schritte in die 79 n. Chr. beim Vulkanausbruch des Vesuvs untergegangenen Stadt. Um diese Uhrzeit war sie noch gespenstisch leer. Als ob der Himmel immer noch traurig über das Unglück war öffnete er mit Blitz und Donner plötzlich seine Pforten. 2014_Cycling_Rom_Napoli-0463Der Eindruck von Pompeji ist schon gewaltig, es hier zu beschreiben würde Seiten füllen. Aber was haben wir eigentlich an Lebensqualität dazu gewonnen was die Römer vor 2000 Jahren schon hatten…? Um 13 Uhr war unsere Aufnahmefähigkeit am Ende und Pompeji voll mit Menschen. So stärkten wir uns mit Pizza und Pasta 2014_Cycling_Rom_Napoli-0513für unsere Weiterfahrt nach Sorrent.

Nach der ersten „Flachetappe“ stockte uns ab Vico Equense der Atem für die Schönheit der Landschaft und die Abgase der Autos. Ein hier neu gebauter Tunnel verschonte die Stadt davor und gab uns ein wenig Luft zum durchschnaufen. Danach stieg die Straße noch mal bis auf 200 Meter Seehöhe bevor der Blick und die Abfahrt auf Sorrent frei wurde. Im Hotel Cotinental fanden wir eine „würdige“ Unterkunft für die nächsten 2 Tage.

 

Portici – Pompei

Der Platten von Carola musste eine Nacht warten um dann am Morgen in einem tollen Ambiente der Villa in Augenschein genommen zu werden. Das Loch im Schlauch wurde im Badezimmer schnell gefunden. Leider nicht der Übeltäter im Mantel. So entwich nach kurzer Fahrt in Portici schon wieder die Luft. 2014_Cycling_Rom_Napoli-0395Gott sei dank kamen wir an einer kleinen Garage mit Autoreifen vorbei. Hier bekamen wir die direkte Hilfe von drei „Fachleuten“. Ein winziger brauner Glascherben  versteckt im Mantel war der Übeltäter. Mit einer Runde Kaffee war die Sache aus der Welt geschafft. Geld wollte keiner annehmen. Überhaupt trafen wir nur auf freundliche Begegnungen.  Das kann über Dreck und Glasscherben hinweg trösten. So kamen doch noch zu unserem ersten Tagesziel HERCVLANEVM.  2014_Cycling_Rom_Napoli-0401-BearbeitetLeider fanden wir hier nur verschlossene Türen vor. Der Sturm vom Vortag hatte auch hier seine Spuren hinterlassen. So fuhren wir weiter nach Pompei. Busse und Menschenmassen bevölkerten diesen historischen Ort. Über den Goethe sagte „Es ist viel Unheil in der Welt geschehen, aber wenig, das den Nachkommen so viel Freude gemacht hätte.“

 

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Neapel – Portici

2014_Cycling_Rom_Napoli-0308Der gestrige Sonntag, war nicht der Glückstag für Carola. Fast alle Geschäfte geschlossen, kein Shopping nach den Vorstellungen einer Frau. So einigten wir uns noch den halben Montag in Neapel zu bleiben und verabredeten uns zum Pizza Essen um 13.30 Uhr in der Via Tribunale. Genau um diese Zeit setzte ein fürchterlicher Sturm mit Hagel ein. Ich konnte mich noch vor der Nässe ins Lokal retten. Von dort stürzten die Wassermassen die Tribunale hinunter. Carola erreichte durchnässt das Lokal mit einiger Verspätung. Wir hatten unsere Fahrräder schon vorher im Hotel gepackt und kamen so gegen 15 Uhr Richtung Portici los. Hier auf der Hauptstrasse erwischte uns dann alles was man sich so in Neapel vorstellen kann.  Tosender Verkehr, Kopfsteinpflaster mit großen Pfützen und hupende Autos und Vespas. In Portici nach 10 Kilometern noch ein Platten in Carolas Vorderreifen. Bei einem Kaffee besprachen wir die weitere Vorgehensweise. Im Regen und tosendem Verkehr einen Reifen zu flicken macht nicht gerade spaß. Plötzlich kam Carola mit einem Neapolitanischen Engel mit Transportmöglichkeiten daher. Dieser brachte uns dann zu unserer „Villa“ www.villasangennariello.com hoch über Portici.

2014_Cycling_Rom_Napoli-0389

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